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Die Bioinformatik hat sich in den letzten Jahren zu einer wissenschaftlichen Schlüsseldisziplin entwickelt, sowohl in der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung als auch in Anwendungsfeldern wie der Pharmaforschung. Die erste wissenschaftliche Tagung in Deutschland, die sich mit dem Potential der Informationstechnologie für die biologische Forschung befasste, fand bereits 1985 in Braunschweig statt. Aus ihr entwickelte sich die jährliche German Conference on Bioinformatics (GCB), die 2016 in Berlin stattfand. In 2017 wird die GCB in Tübingen ausgerichtet.

Die Interdisziplinarität des Faches und heterogene Ausbildungshintergründe (Biologie, Chemie, Medizin, Informatik und Mathematik) von Bioinformatikern führten zu einer Vertretung in folgenden wissenschaftlichen Fachgesellschaften:

 

  • DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.)

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Die DECHEMA ist das kompetente Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie in Deutschland. Wir vertreten als gemeinnützige Fachgesellschaft diese Gebiete in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die DECHEMA fördert den technisch-wissenschaftlichen Austausch von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, Organisationen und Generationen. Mehr Informationen unter www.dechema.de.

 

  •  GBM (Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V.)

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Als Interessenvertretung der molekularen Biowissenschaftler nimmt die GBM Stellung zu fachlichen und berufsständischen Problemen, unterstützt Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs, vergibt Preise und Auszeichnungen und beteiligt sich an Messen und Messekonferenzen. Eigene GBM-Arbeitskreise widmen sich dem Erfahrungsaustausch über Studiengänge und über biochemische Inhalte in der Mediziner-Ausbildung. Mehr Informationen unter www.gbm-online.de.

 

  • GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.)

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Die Gesellschaft Deutscher Chemiker vereint die in den chemischen und molekularen Wissenschaften verbundenen Menschen und unterstützt sie in ihrem verantwortungsvollen und nachhaltigen Tun zum Wohle der Allgemeinheit und unseres Lebensraums. Im Sinne dieser Ausrichtung fördert die GDCh die Chemie in Lehre, Forschung und Anwendung. Mehr Informationen unter www.gdch.de.

 

  • GI (Gesellschaft für Informatik e.V.)

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Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist ein Zusammenschluss von Menschen, die einen engen Bezug zur Informatik haben und sich für dieses Fachgebiet mit all seinen Facetten und Anwendungsgebieten interessieren. Sie ist die Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum. Als solche setzt sie sich für die Interessen der Informatik in Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik ein. Mehr Informationen unter www.gi.de.

 

  • GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V.)

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. ist die einzige unabhängige wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft, die die Disziplinen Medizinische Dokumentation, Medizinische Informatik, Medizinische Biometrie und Epidemiologie gemeinsam zwecks Förderung von Lehre, Forschung und Gesundheitsversorgung vertritt. Sie bietet ihre dokumentarischen, informatorischen, biometrischen und epidemiologischen Methoden auch als „Querschnittsfach“ allen medizinischen Fachdisziplinen an. Mehr Informationen unter www.gmds.de.

 

Die vier erstgenannten Fachgesellschaften vereinbarten im Mai 2014, die Aktivitäten ihrer Fachgruppen auf dem Gebiet der Informatik in den Lebenswissenschaften in der gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) zusammenzuführen. Die GMDS trat der Fachgruppe im Oktober 2015 bei.

Entsprechend gründete die gemeinsame Mitgliederversammlung während der GCB 2014 in Bielefeld die Gemeinsame Fachgruppe Bioinformatik (FaBI), welche erstmals die Interessen von Bioinformatikern mit einer gemeinsamen, legitimierten Stimme vertritt. Die Fachgruppe hat derzeit bereits über 690 Mitglieder. Die Fachgruppe Bioinformatik hat einen gewählten Beirat. Interessierte Mitglieder der oben genannten Fachgesellschaften können ohne weitere Kosten Mitglied der gemeinsamen Fachgruppe für Bioinformatik (FaBI) werden.