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News

GCB 2018

Die German Conference on Bioinformatics (GCB) 2018 wird vom 25.-28. September in Wien stattfinden. Die Konferenz, erstmalig außerhalb Deutschlands, wird gemeinsam durch die Fachgruppe Bioinformatik und die Österreichische Bioinformatik-Plattform ausgerichtet. Die GCB 2018 wird zentrumsnah und gut erreichbar im Gebäude der Informatik-Fakultät der Universität Wien stattfinden. Der 25. September wird Workshops und Satelliten-Meetings vorbehalten sein, bevor am 26. die eigentliche GCB mit Vortragsprogramm, Postersessions und Industriebeteiligung beginnt. Einreichungen zu allen Themenbereichen der Bioinformatik sind herzlich willkommen. Ein Teil der Keynotes wird gemeinsam mit angrenzenden Forschungsinitiativen zur Präzisionsmedizin, Complexity Science und Mikrobiomforschung gestaltet. Wir laden alle Bioinformatiker des deutschen Sprachraums und darüber hinaus sehr herzlich im September 2018 nach Wien ein (die Konferenzsprache ist englisch).

 

Dissertationspreis Bioinformatik

Erstmalig vergab die Gemeinsame Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) von DECHEMA, GBM, GDCh, GI und GMDS am 20. September 2017 während der German Conference on Bioinfor-matics in Tübingen ihren Dissertationspreis. Er ist mit 1000 EUR dotiert und schloss in diesem Jahr auch eine Einladung der Bayer AG zu einem Vortrag in der Bioinformatik-Abteilung in Berlin ein. Ausgezeichnet wurde Dr. Laleh Haghverdi, die in ihrer Arbeit „Geometric Diffusions for Reconstruction of Cell Differentiation Dynamics“ das Konzept der Diffusionskartierung zur großskaligen Dimensionsreduktion bei der Analyse von Einzellzellexperimenten anwendete. Sie konnte damit aus “Schnappschüssen” von Einzelzell-Expressionsprofilen die Dynamik der Zelldifferenzierung von Blutzellen modellieren und Verzweigungen der Entwicklungspfade identifizieren. Ihre Arbeiten konnte sie in sechs hochrangigen Publikationen veröffentlichen, zwei davon als Erstautorin. Die Physikerin wurde in Teheran (B.Sc.) und Köln (M.Sc.) ausgebildet, ihre Dissertation fertigte sie bei Prof. Fabian Theis an der TU München an. Zur Zeit ist sie Postdoc am EMBL-EBI in Cambridge/UK.

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Preisträgerin Laleh Aghverdi (mitte) mit Juryvor-
sitzender Caroline Friedel (links) und Fachgruppen-
sprecher Matthias Rarey (rechts)

Neuer Beirat

Die Mitgliederversammlung der Gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) von DECHEMA, GBM, GDCh, GI und GMDS hat am 20. September 2017 während der German Conference on Bioinformatics in Tübingen einen Beirat für den Zeitraum 2017-2020 gewählt. Ihm gehören folgende Mitglieder an: Prof. Dr. Tim Beißbarth (Universität Göttingen), Prof. Dr. Caroline Friedel (LMU München), Prof. Dr. Ina Koch (Universität Frankfurt/M), Prof. Dr. Oliver Kohlbacher (Universität Tübingen), Prof. Dr. Heike Pospisil (TH Wildau), Prof. Dr. Sven Rah-mann (Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Matthias Rarey (Universität Hamburg), Prof. Dr. Rainer Spang (Universität Regensburg), Dr. Bertram Weiß (BAYER AG, Berlin). Der neue Beirat wählte Prof. Dr. Matthias Rarey zum Sprecher. Prof. Dr. Oliver Kohlbacher, Prof. Dr. Ina Koch und Prof. Dr. Caroline Friedel stehen ihm als Stellvertrer/innen zur Seite.

 

 

 

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   Der Beirat 2017-2020 ohne Tim Beißbarth (vlnr):
   Ina Koch, Caroline Friedel, Rainer Spang, Heike
   Pospisil, Sven Rahmann, Bertram Weiß, Matthias
   Rarey,Oliver Kohlbacher.

 

Beiratswahl

Die Aktivitäten der Fachgruppe Bioinformatik werden im wesentlichen durch ihren Beirat koordiniert. Er vertritt die fünf Fachgesellschaften der FaBI und wird aus dem Kreise der FaBI-Mitglieder für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt. Der Beirat ist primär für die inhaltliche Gestaltung der FaBI-Aktivitäten verantwortlich und repräsentiert die Fachgruppe im Innen- und Außenverhältnis gegenüber Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Zu den Aufgaben des Beirats gehören u.a. die Vergabe der GCB, die Ausschreibung des FaBI-Dissertationspreises, die Gestaltung der Internet-Präsenz bioinformatik.de, der Kontakt zu Förderorganisationen, ggfs. das Verfassen von Stellungnahmen und die Vorbereitung der jährlichen Mitgliederversammlung. Die Mitglieder des Beirats wählen aus ihren Reihen den/die Sprecher/in der Fachgruppe. Ihm/Ihr stehen ein oder zwei Stellvertreter/innen zur Seite. Der Beirat wird organisatorisch von den Trägergesellschaften unterstützt. Der Beirat trifft sich mindestens einmal im Jahr anlässlich der GCB, darüber hinaus findet der Austausch über Telefonkonferenzen und E-Mail statt. Die Fachgruppe Bioinformatik lebt durch einen aktiven Beirat mit der Bereitschaft, neue Impulse zu setzen.

Falls Sie für den Fachgruppen-Beirat kandidieren möchten, und auch bereit sind, ggfs. die Sprecherfunktion zu übernehmen, füllen Sie bitte das Kandidatur-Formular <https://www.bioinformatik.de/images/documents/Kandidatur2017.pdf> aus und senden es bis zum *31. August 2017* an die dort angegebene Adresse.

FaBI - Dissertationspreis 2017

 Die Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) vergibt für herausragende Dissertationen im Bereich Bioinformatik erstmalig den

FaBI - Dissertationspreis 2017

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine fünfköpfige Jury, eingesetzt und geleitet vom Beirat der Fachgruppe Bioinformatik. Die FaBI ist eine gemeinsame Einrichtung von fünf wissenschaftlichen Fachgesellschaften (GI, DECHEMA, GBM, GDCh und gmds) und vertritt über 950 Bioinformatiker-innen und Bioinformatiker in Deutschland.

Preisdotierung:

Neben einem Preisgeld von 1000,-€ wird der/dem Preisträger/in eine kostenfreie Teilnahme an der German Conference on Bioinformatics (GCB) 2017 in Tübingen inkl. Konferenzdinner, Fahrtkostenerstattung (DB 2. Klasse innerhalb Deutschlands) und drei Hotelübernachtungen ermöglicht. Der Preis wird auf der GCB 2017 überreicht und beinhaltet die Gelegenheit, die Forschungsarbeit in einem Vortrag zu präsentieren.

de.NBI wächst auf 40 Partnerprojekte

de.NBI - ein Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (www.denbi.de) ist ein Großprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das zur Lösung des Big-Data-Problems in den Lebenswissenschaften beiträgt.

Durch eine zweite Förderrunde konnte das von de.NBI abgedeckte Servicespektrum deutlich erweitert werden. In nun 40 Partnerprojekten werden Bioinformatik-Services von der Genomik über die Strukturbiologie bis zur Systembiologie entwickelt und bereits angeboten. Der Koordinator, Prof. Dr. Alfred Pühler, berichet über den Stand in der aktuellen Ausgabe von Biospektrum (http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=1437795).

International de.NBI Symposium

This year's International de.NBI Symposium will approach the topic of "Bioinformatics for Human Health and Disease" and will take place in Heidelberg at the DKFZ from November 7-9. Topics include:

  • Clinical genomics
  • Human microbiomes in health and disease
  • Integrative omics analyses
  • Systems biology
  • Epigenetics
  • Functional annotation and understanding of normal and cancer genome variants
  • Bioimage informatics of cellular and tissue model systems
  • Bioinformatics as a service in biomedical research
  • Collaborative development and interoperability

For further information, please refer to the Conference Webpage (here) or download the Conference Poster (PDF).

 

GCB 2017: FaBI lädt nach Tübingen ein

Nächstes Jahr wird die GCB vom 18.-20. September in Tübingen stattfinden. Die Themen sind Metagenomik, Mikrobiome, Algorithmen, Systembiologie und System-Medizin. Ruth Ley (Tübingen), David Gilbert (Chicago) und Mihai Pop (College Park, Maryland) haben bereits Keynotes zugesagt. Weitere Informationen werden unter www.gcb2017.de verfügbar sein.

Dissertationspreis für Berliner Bioinformatikerin

Während der GCB 2016 erhielt Dr. Juliane Perner vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin den erstmalig vergebenen "BIH Award for Women Scientists in Computational Biology". Sie wurde für ihre herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Chromatinregulation ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) verliehen.

Danke Berlin!

Die GCB 2016 war ein Erfolg. Ein interessantes Vortragsprogramm aus 24Vorträgen und 6 Keynotes führte vom 12.-15. September 230 überwiegend junge Bioinformatiker/innen nach Berlin-Dahlem. Sie hatten insgesamt 105 Beiträge zum Posterprogramm beigesteuert. Vier praxisnahe Workshops (OpenMS, Cloud Computing, Shotgun Sequencing, Core Facility Management) eröffneten die Konferenz. Eine Premiere, die auf großes Interesse stieß, war die "R&D session", in der Projekte aus der Industrieforschung vorgestellt wurden. Die Mitgliederversammlung der FaBI hatte allen Grund, den Organisatoren für die perfekte Organisation zu danken.