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News

Dissertationspreis für Berliner Bioinformatikerin

Während der GCB 2016 erhielt Dr. Juliane Perner vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin den erstmalig vergebenen "BIH Award for Women Scientists in Computational Biology". Sie wurde für ihre herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Chromatinregulation ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) verliehen.

Danke Berlin!

Die GCB 2016 war ein Erfolg. Ein interessantes Vortragsprogramm aus 24Vorträgen und 6 Keynotes führte vom 12.-15. September 230 überwiegend junge Bioinformatiker/innen nach Berlin-Dahlem. Sie hatten insgesamt 105 Beiträge zum Posterprogramm beigesteuert. Vier praxisnahe Workshops (OpenMS, Cloud Computing, Shotgun Sequencing, Core Facility Management) eröffneten die Konferenz. Eine Premiere, die auf großes Interesse stieß, war die "R&D session", in der Projekte aus der Industrieforschung vorgestellt wurden. Die Mitgliederversammlung der FaBI hatte allen Grund, den Organisatoren für die perfekte Organisation zu danken.

Deutschland beteiligt sich an ELIXIR

Deutschland ist im August 2016 ELIXIR, der Forschungsinfrastruktur für lebenswissenschaftliche Daten und Informationen, beigetreten. ELIXIR ist ein auf 19 Staaten in Europa und Israel verteiltes Netzwerk. Ziel ist die Koordination, Integration und nachhaltige Bereitstellung von Daten, Infrastrukturen und Dienstleistungen für Wissenschaft und Wirtschaft. Die Mitwirkung im europäischen Steuerungsgremium gibt Deutschland die Möglichkeit, eigene Interessen einzubringen und bei der Gestaltung der europäischen Informationsinfrastruktur mitzuwirken. Das Netzwerk besteht aus einem zentralen Knotenpunkt, der als administratives und technisches Zentrum dient. Dieser koordiniert die nationalen Knoten der Mitgliedsstaaten. In Deutschland wird das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur – de.NBI die Rolle des nationalen ELIXIR-Knotens übernehmen. Mehr Informationen unter https://www.elixir-europe.org und https://www.denbi.de.

ISGSB 2016: Invitation and Call for Abstracts

It is our pleasure to draw your attention to the International Study Group for Systems Biology ISGSB 2016 meeting, to be held from October 04-07, 2016 in Jena, Germany.

The biennial ISGSB meetings are devoted to advancing the biological sciences by exploring the interplay between mathematical modelling, computer simulation and wet-lab experiments. ISGSB (formerly BTK) had dealt with topics of Systems Biology even before that term was coined. Models can be presented and discussed in more detail than usual at other conferences. In addition, there will be special scientific and social activities by the Y(oung)SGSB (early career ISGSB).

We highly encourage renowned and junior researchers to contribute to the programme of the meeting and submit abstracts for oral or poster presentations on their current research work and results (length: max. 3,000 characters). The programme committee and expert reviewers will evaluate the abstracts according to scientific content and suitability for the conference. A limited number of abstracts will be accepted for oral or poster presentation.

Abstracts are welcome on topics of Systems Biology within the following main themes:
1. Infection modeling
2. Regulatory interactions and signaling
3. Plant physiology and development
4. Biological thermodynamics
5. Optimality principles
6. Multiscale systems medicine
7. Metabolic Pathway Analysis
8. Towards whole-cell models

English abstracts should be submitted online at www.isgsb2016.de until May 31, 2016.

For further information please refer to the conference homepage www.isgsb2016.de or get in contact with Mrs Kreutzmann from the conference organisation Conventus via phone +49 3641 31 16-357 or email to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. We will be happy to welcome you in Jena in October 2016 and look forward to an exciting meeting!

 

FaBI in systembiologie.de

Die neueste Ausgabe der Online-Zeitschrift systembiologie.de widmet sich schwerpunktmäßig der Bioinformatik. Die Fachgruppe Bioinformatik wird mit ihren Aktivitäten vorgestellt. Zudem gibt es Details zum großen deutschen Infrastrukturprojekt de.NBI. Die Online-Ausgabe ist hier verfügbar.

FaBI begrüßt GMDS-Mitglieder

Nach dem klaren Votum der Mitgliederversammlung am 29. September 2015 in Dortmund haben nun auch die vier Gründungsgesellschaften der Erweiterung der Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) um die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) zugestimmt. Die GMDS hat 2000 Mitglieder und verfolgt das Ziel, die Medizinische Informatik einschließlich der Medizinischen Dokumentation, die Medizinische Biometrie sowie die Epidemiologie in Theorie und Anwendung, in Forschung und Lehre zu fördern. Interessierte GMDS-Mitglieder sind eingeladen, sich für die Aufnahme in den Verteiler mittels dieses Formulars zu melden. Bis zur Mitgliederversammlung 2016 in Berlin wird Prof. Dr. Tim Beißbarth (Göttingen) die GMDS im Beirat vertreten.

FaBI sagt Danke für die Durchführung der GCB 2015

Die diesjährige German Conference on Bioinformatics (GCB) fand an der Universitätsallianz Ruhr, organisiert von den Bioinformatik-Forschungsgruppen der TU Dortmund, Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen, vom 27.-30.09.2015 in Dortmund statt.

Neben spannenden Vorträgen zu den Themen "third generation sequencing", "genome-scale algorithms", "tumour heterogeneity" und vielen weiteren hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, durch einen Besuch des Bergbaumuseums in Bochum das frühere Flair des Ruhrgebiets hautnah zu erleben.

Eine Übersicht der Beschlüsse, die auf der FaBI-Mitgliederversammlung getroffen wurden, finden Sie hier.

FaBI bedankt sich bei den Organisatoren für das gelungene Event und freut sich auf die GCB 2016, welche vom 12.-15.09.2016 an der Freien Universität Berlin stattfinden wird.

Positionspapier Bioinformatik 2015: Bioinformatiker legen Empfehlungen vor

Bioinformatik ist eine eigenständige, für die Lebenswissenschaften unverzichtbare Disziplin und damit Grundlage von Wirtschaftssektoren mit großer ökonomischer Bedeutung wie der pharmazeutischen Industrie, Biotechnologie und Ernährungsindustrie. Trotz des bereits hohen Niveaus der Bioinformatik-Forschung in Deutschland bestehen noch vielfältige Potenziale, die durch einen erhöhten Praxisbezug, einer gezielten Nachwuchsförderung und die Etablierung langfristiger Forschungsinfrastrukturen genutzt werden könnten. Dieses Fazit zieht der Beirat der Fachgruppe Bioinformatik (FaBI), der gemeinsamen Interessenvertretung der Bioinformatik-Forschung in Deutschland, mit derzeit ca. 650 Mitgliedern.

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Im Positionspapier „Bioinformatik in Deutschland – Perspektive 2015“ empfehlen sie mehr Praxisbezug durch die Beteiligung von Anwendern und Unternehmen - auch in der Ausbildung. Sie plädieren für die Koordinierung von Fördermaßnahmen im Sinne einer „Bioinformatik-Strategie“: Dazu zählen u.a. die gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlern durch die Schaffung von Nachwuchsgruppen und Juniorprofessuren, Mittel für den Aufbau und nachhaltigen Betrieb von Forschungsinfrastrukturen (Datenbanken, Webserver, Softwareentwicklung) und bessere Möglichkeiten für die Beteiligung an großen, internationalen Infrastrukturinitiativen. Die Analyse basiert auf einer Umfrage unter mehr als 120 in Deutschland tätigen Bioinformatikern in leitenden Positionen in Wissenschaft und Industrie. Das vollständige Dokument ist hier erhältlich.

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  1. Mitgliederversammlung FaBI